Unterschiede zwischen Medialität und Sensitivität

Im englischen Spiritualismus werden Medialität und Sensitivität klar unterschieden. Auch ich arbeite nach den Prinzipien des englischen Spiritismus, der im Gegensatz zum Spiritualismus keinen religiösen Hintergrund hat.

Medialität

Wer medial tätig ist, wird oft als Medium oder medialer Berater bezeichnet. Als Medium ermögliche ich Jenseitskontakte und verbinde mich mit der geistigen Welt, die nicht-physische Wesen wie Verstorbene Menschen und Tiere, Geistführer und Engel, Naturwesen, Krafttiere etc. umfasst. Für das Wahrnehmen der geistigen Welt benutzt, das Medium seine Hellsinne und stellt die Verbindung über das Kehlchakra her.

Sensitivität

Ein sensitiver Berater hingegen konzentriert sich auf das Lesen der Energien von Objekten oder lebenden Menschen in der physischen Welt, auch bekannt als Auralesung oder sensitive Standortbestimmung. Die Wahrnehmung des Beraters erfolgt durch die physischen Sinne, wie etwa mit dem Bauchgefühl, und stellt eine Verbindung über das Solarplexus-Chakra her.

Während jedes Medium auch ein sensitiver Berater ist, gilt dies umgekehrt nicht.


Wahrnehmung in der Sensitivität und Medialität

Die Wahrnehmung eines sensitiven Beraters erfolgt durch die Kombination eines oder mehrerer physischer Sinne und die eines Mediums durch Hellsinne wie das Hellsehen, Hellfühlen, Hellschmecken, Hellriechen, Hellhören und Hellwissen.

Darüber hinaus kann sich jede Wahrnehmung objektiv oder subjektiv zeigen. Zum Beispiel:

  • Objektiv: Alles, was ausserhalb von einem Selbst geschieht, wie das Wahrnehmen eines Verstorbenen in 3D, eingebettet in die physische Welt.
  • Subjektiv: Alles, was in einem Selbst geschieht, wie das Sehen eines Verstorbenen vor den inneren Augen oder das Empfinden von Auren in einer inneren Vision.

Jeder sensitive & mediale Berater hat eine individuelle Wahrnehmung, es ist wie eine eigene Sprache, die erlernt werden kann.

Es kann sein, dass zu Beginn manche Sinne stärker ausgeprägt sind als andere. Doch dies kann sich im Verlauf der Zeit, mit Erfahrung, Übungen, Meditationen, Selbstreflexion etc. ändern.

Mit der Zeit wird die Wahrnehmung immer feiner und es spielt auch wie keine Rolle mehr, welcher Sinn welche Information vermittelt hat, sondern es ist wie eine Kombination aller erhaltenen Information, die ein Gesamtbild ergibt.


Hauptgeistführer und Geistführer

Hauptgeistführer

Jede Person hat einen Hauptgeistführer, der sicherstellt, dass der Lebensplan eingehalten wird, dieser Plan umfasst die wesentlichen Lernfelder, die Du in diesem Leben erfahren und aus denen Du lernen sollst. 

Der Hauptgeistführer ist ständig an Deiner Seite und wird nicht ersetzt, er hat bereits auf der Erde gelebt und kann sich durch Deine Hellsinne bemerkbar machen. 

Seine Erscheinung kann sich verändern, um für Dich zugänglicher zu sein, während seine Energie konstant bleibt. 

Mit der Zeit und durch Übung wirst Du seine Präsenz spüren und lernen, wie er sich bei Dir meldet.

Geistführer

Geistführer sind oft temporäre Begleiter, sie können kommen und gehen, um Dich bei bestimmten Interessen oder Herausforderungen zu unterstützen. 

Zum Beispiel könnte ein Geistführer, der sich mit dem Klavierspielen auskennt, Dir helfen, solange Du Dich für dieses Thema interessierst. 

Solche Geistführer bieten spezifische Unterstützung an und begleiten Dich nur für die Zeit, in der Du ihre Hilfe benötigst.


Zweck eines sensitiven und medialen Beraters

Ein sensitiver Berater / Auraleser ist ein Beobachter von Energien. Er nimmt Informationen aus verschiedenen Lebensbereichen des Klienten wahr, wie Partnerschaft, Familie oder Beruf usw.

Diese Informationen können aus der Vergangenheit oder der aktuellen Situation stammen und helfen, dem Klienten unbewusste Muster und Blockaden aufzuzeigen. 
Der sensitive Berater erkennt die mögliche Richtung, in die sich der Klient entwickeln könnte, was allerdings keine Zukunftsprognose ist.

Ein medialer Berater oder Medium dient als Brücke zwischen dem Klienten und der geistigen Welt, insbesondere zu geliebten Verstorbenen. Zusatzinfo am Rande: Manche medialen Berater bieten auch Jenseitskontakte von geliebtem Haustier an.

Durch die geeignete Wortwahl und die Fähigkeit des Mediums wird die Präsenz der verstorbenen Seele auf eine Weise wahrnehmbar gemacht, die dem Klienten zeigt, dass diese Seele weiterhin existiert und ihn in nicht-physischer Form begleitet.

Diese Erfahrung kann für den Klienten sehr tröstlich sein, da sie das Gefühl von Kontinuität und Verbindung über den Tod hinaus vermittelt.


Überblick Auralesung / Sensitive Beratung

Aura / Sensitive Beratung

Eine Aura oder ein Energiefeld kann über die physischen Sinne wie Sehen, Fühlen, Hören, Schmecken und Riechen wahrgenommen werden. Zudem können Hilfsmittel wie Karten, persönliche Objekte oder Farbstifte verwendet werden. Aufgrund dieser umfassenden Herangehensweise wird die Auralesung oft als ganzheitliche sensitive Beratung bezeichnet.

Objektives und Subjektives Wahrnehmen

  • Objektiv
    Ein Berater, der eine Aura objektiv im Aussen wahrnimmt, sieht sie genauso, wie sie tatsächlich ist. Kommt ein zweiter Berater hinzu, der ebenfalls objektiv sieht, stimmen ihre Wahrnehmungen exakt überein. Diese Farben werden interpretiert, um eine effektive Lesung zu ermöglichen.
     
  • Subjektiv
    Die Auren, die ich wahrnehme, erscheinen vor meinem inneren Auge und sind individuell. Sie unterstützen mich dabei, das Energiefeld besser wahrzunehmen, auch wenn sie nicht den tatsächlichen Farben der Aura entsprechen. Selbst wenn ich die Aura malen würde, würde das Bild nicht exakt mit der tatsächlichen übereinstimmen. Hier arbeitet jeder Berater individuell.

Letztendlich ist es egal, welche Methode der Berater verwendet. Bei einer Auralesung oder sensitiven Beratung steht das Wohlbefinden im Vordergrund. Es ist entscheidend, dass die erhaltenen Informationen dir auf deinem weiteren Weg nützlich sind und dir helfen.


Überblick eines Jenseitskontaktes

Ein Jenseitskontakt erfolgt oft anders, als man es sich vorstellt. Der Verstorbene kommuniziert nicht direkt durch das Medium, sondern wird durch die Hellsinne des Mediums wahrgenommen, wie Hellsehen, Hellfühlen und Hellhören. Diese Eindrücke werden dann an die Angehörigen weitergegeben.

Identifikation der Seele

Um sicherzustellen, dass es sich um die richtige Seele handelt, werden spezifische Merkmale des Verstorbenen beschrieben. Dazu gehören Persönlichkeit, Alter, Wohnsituation, Beruf, Todesursache, gemeinsamen Momenten usw. Erst wenn der Verstorbene erkannt wird, gibt er Botschaften für den Klienten weiter, oft über aktuelle Themen oder Situationen.

Der Abschied

Am Ende des Kontakts verabschieden sich der Verstorbene, der Klient und das Medium. Da der Verstorbene als lichtvolle Energie wahrgenommen wird, sind keine besonderen Rituale nötig, um ihn «ins Licht zu schicken». Dieses Wissen kann für die Angehörigen sehr tröstend sein.

Ein Jenseitskontakt ist eine sehr persönliche und emotionale Erfahrung. Es ist eine Ehre, eine solche Verbindung zwischen einer lieben, verstorbenen Seele und den Angehörigen herzustellen und Trost zu spenden.


Faktoren für eine erfolgreiche sensitive und mediale Sitzung

Eine erfolgreiche sensitive und mediale Sitzung hängt von verschiedenen Faktoren ab, welche die Arbeit des Beraters beeinflussen können. Hier sind einige entscheidende Aspekte, um eine effektive Verbindung zur Aura des Gegenübers oder zur geistigen Welt herzustellen.

Hohe Energie und Schwingung

Der Berater sollte eine hohe Energie und Schwingung aufrechterhalten, um sich leichter mit der Aura des Klienten oder der geistigen Welt zu verbinden. Eine Möglichkeit, eine höhere Schwingung zu erreichen, besteht darin, sich an besonders glückliche und zufriedene Momente zu erinnern. In diesem Zustand ist man offener für Informationen aus dem Aurafeld oder der geistigen Welt. Diese hohe Schwingung kann individuell oder in Übungsgruppen erreicht werden, wobei in einer Gruppe die Energie gegen den Uhrzeigersinn aufsteigt, und die absteigende Energie der geistigen Welt berührt.

Neutraler Kanal 

Es ist wichtig, dass der Berater ein neutraler Kanal bleibt. Dies ermöglicht es, die empfangenen Informationen klar und unverfälscht weiterzugeben. Entspannungspraktiken wie Meditation und das Sitzen für die geistige Welt sind dabei hilfreich.

Kontinuierliche Weiterentwicklung

Der Berater sollte sich durch Selbstreflexion und Persönlichkeitsentwicklung kontinuierlich weiterentwickeln. Ein erfahrener und praktizierender Berater hat mit der Zeit eine immer klarere Wahrnehmung.

Fortbildung und Lernen

Regelmässige Fortbildung durch Kurse und das Lernen von der geistigen Welt sind unerlässlich, um die Fähigkeiten des Beraters zu schärfen und zu erweitern. Regelmässige Teilnahme an Übungsabenden oder Entwicklungszirkeln ermöglicht es, neue Techniken zu erlernen und die eigenen Fähigkeiten zu verfeinern.

Anliegen und Erwartungen des Klienten

Die Anliegen und Erwartungen des Klienten spielen eine wichtige Rolle. Eine klare Kommunikation darüber, was der Klient erwartet, kann den Erfolg der Sitzung massgeblich beeinflussen.


Entdeckung und Förderung der eigenen Wahrnehmung

Jeder Mensch hat die Fähigkeit zur Sensitivität und Medialität, auch wenn sie unterschiedlich stark ausgeprägt ist. Entscheidend ist, ob du Freude daran hast, diese Fähigkeiten zu erkunden und zu entwickeln und danach heisst es üben, üben, üben.

Wege zur Förderung

  • Übungsabende: Regelmäßige Teilnahme an Übungsabenden oder Kursen kann deine Fähigkeiten stärken.
  • Lektüre: Wähle passende Bücher, um dein Wissen zu erweitern.
  • Ruhige Momente: Plane Zeit für Entspannung und innere Einkehr ein.
  • Kreativität: Fördere deine Kreativität, z.B. durch Zeichnen oder Mandala-Malen. Dies kann sehr entspannend sein

Meditation und Verbindung mit der geistigen Welt

Meditation ist ein wichtiger Bestandteil, um deine medialen Fähigkeiten zu fördern. Sie ermöglicht dir Entspannung, hilft dir, deine Gedanken loszulassen und verbessert deine Konzentration. 

Wenn du dich bewusst mit der geistigen Welt verbindest, wirkt dies wie eine energetische Erholung für deine Seele. In dieser Zeit kannst du neue Kraft und Energie schöpfen und gleichzeitig entspannen.

Entwicklung der eigenen Technik

Mit der Zeit wirst du herausfinden, welche Techniken dir guttun. Bestimme selbst, wie oft und wie lange du meditierst. Diese individuellen Praktiken werden ein fester Bestandteil deines Alltags.

Tagebuch führen

Ein Tagebuch kann nützlich sein, um deine Fortschritte und Erlebnisse festzuhalten. Durch Reflexion entwickelst du deine eigene Technik und stärkst deine eigene Persönlichkeit.